Gibt es Hoffnung auf Hoffnung?
Podiumsdiskussion als Start einer Reihe der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg e.V. und des Kantmuseums im Ostpreußischen Landesmuseum in Kooperation mit dem Theater Lüneburg
Eintritt 5 € (Schüler und Studierende frei)
mit Hilke Bultmann (Theater Lüneburg), Prof. Dr. Christoph Dohmen (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) und Dr. Joachim Mähnert (Kantmuseum)
Moderation: Friedrich von Mansberg (Theater Lüneburg).
Zuletzt stand die Hoffnungsphilosophie zunehmend in der Kritik – sie sei zu naiv, zu optimistisch und laufe Gefahr das Leid der Opfer auszublenden. Können wir, angesichts einer zunehmend pessimistischen Grundstimmung in der Gesellschaft, den Begriff der Hoffnung neu verorten? Ausgehend von Lessings Plädoyer für Toleranz und Verständigung fragt die Reihe, wie sich Ideen der Aufklärung in die Gegenwart übertragen lassen: Welche Chancen bieten sie angesichts interreligiöser Kriege, Konflikte und einer zunehmend polarisierten Gesellschaft – und wo liegen ihre Grenzen?
Die einführende Podiumsdiskussion verbindet die Perspektiven der beteiligten Institutionen und schlägt Brücken zwischen künstlerischer Produktion, Religionsphilosophie und der Geschichte der Aufklärung.
In anschließenden „Blitzlichtern“ wird dieser Dialog vertieft: Aus unterschiedlichen Fachrichtungen werden Perspektiven auf kulturell-gesellschaftliche Aspekte des Judentums, des Christentums und des Islams eröffnet. In Impuls-Vorträgen und Diskussionen wird über aktuelle Herausforderungen und Chancen, die die Aufklärung im Kontext einer pluralen Gesellschaft bietet, gesprochen. Wie gelingt uns trotz steigender Komplexität Verständigung statt Konfrontation? Gibt es Hoffnung auf Hoffnung?
Eine Anmeldung unter 04131 759950 oder ist erforderlich.