Chronos Fluss der Zeit © Salzgeber Vineta Film

„Chronos – Fluss der Zeit“ von Volker Koepp

13.10.2026 – 19 Uhr

Filmvorführung in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“
Veranstaltungsort: Programmkino Scala, Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

Eintritt 10 €

Einführung: Regisseur Volker Koepp

Mit „Chronos – Fluss der Zeit“ (2026, 198 Min.) knüpft der Dokumentarfilmer Volker Koepp an seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Sarmatien an, jenem historisch und kulturell vielschichtigen Raum zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, der für sein filmisches Schaffen prägend wurde. Der Titel verweist auf den altgriechischen Namen der Memel: Chronos - wie der Gott der Zeit.

Ursprünglich wollte Koepp frühere Schauplätze und Protagonisten seiner Filme erneut aufsuchen. Doch die Annexion der Krim durch Russland, die COVID-19-Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine veränderten das Projekt grundlegend. So wurde „Chronos“ zu einem Langzeitfilm über Erinnerung, Krieg und die Spuren historischer Gewalt in der Gegenwart.

Der Regisseur Volker Koepp führt in den Film ein. Er wurde 1944 in Stettin geboren und wuchs in Berlin und Dresden auf. Nach einer Ausbildung als Maschinenschlosser studierte er an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg. Ein wichtiges, immer wiederkehrendes Thema seiner Filme sind Regionen im östlichen Europa. Volker Koepp wurde 2005 mit dem Georg Dehio-Kulturpreis ausgezeichnet.

Eine Kooperation des Kulturreferats für Ostpreußen und das Baltikum am Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg, des Nordost-Instituts Lüneburg und des SCALA Programmkinos.