Lesung und Gespräch mit Arno Surminski
Moderation: Dr. Werner Irro
Eintritt 8 €
Was bleibt von einer Heimat, die verloren gegangen ist? Wie prägen Landschaften, Erinnerungen und Erfahrungen das weitere Leben? Und wie kann an einem neuen Ort eine neue Zugehörigkeit entstehen? Diesen Fragen widmet sich eine Lesung mit dem Schriftsteller Arno Surminski im Rahmen der Lüneburger Veranstaltungsreihe „Alte Heimat – neue Heimat“. Surminski liest aus seinem neuen Buch „Die Vergangenheit saß auf der Treppe“ und spricht mit Dr. Werner Irro über seine alte Heimat Ostpreußen, seine neue Heimat Hamburg und die lebenslange literarische Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verlust und Neubeginn.
Arno Surminski, 1934 in Ostpreußen geboren, wuchs nach der Deportation seiner Eltern in die Sowjetunion in einer Familie in Schleswig-Holstein auf. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Sachbücher, viele über Ostpreußen und die Folgen des Krieges, unter anderem: „Das alte Ostpreußen“, „Als der Krieg zu Ende ging“, „Winter Fünfundvierzig“ und „Als die Stadt brannte“ und „Von den Wäldern“.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Siegfried Lenz und Volkwin Marg. Zwei Ostpreußen in Hamburg“, die vom 28.11.2026 bis 4.4.2027 im Ostpreußischen Landesmuseum gezeigt wird.
Anmeldung erforderlich unter 04131 759950 oder