Gedenkstätte für die Opfer im Wald von Rumbula Von Avi1111 dr. avishai teicher - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

Das Massaker von Rumbula 1941

19.11.2026 – 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Brömsehaus, Am Berge 35, Lüneburg

Der Vortrag der Historikerin Anita Kugler befasst sich mit der Ermordung fast aller Juden aus Riga im November und Dezember im Wald von Rumbula und ihre Erinnerung daran.

Eintritt frei!

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Ermordung fast aller Juden aus Riga am 30. November und 8. Dezember 1941. Das unter dem Code „Umsiedlung“ veranstaltete zwei Tage-Massaker im Wald von Rumbula begann mit der Erschießung von über 1000 Deportierten aus Berlin, deren Zug zu „früh“ in Riga angekommen war. Anschließend erfolgte die Tötung von etwa 14 000 vor den Gruben wartenden Juden. Fortgesetzt wurde die Räumung des Ghettos von Riga am Adventssonntag 8. 12. Es starben etwa 12.500 weitere Juden und Jüdinnen. Insgesamt überlebten fast keine Frauen, keine Kinder und alte Menschen diesen durch die deutschen Nationalsozialisten geleiteten Massenmord in Riga. Während der Sowjetzeit wurde das Gedenken an die Opfer des Holocaust verhindert, heute wird in Lettland in vielfältiger Weise an diese jüdische Tragödie erinnert.

Anita Kugler, Historikerin, Journalistin, Autorin von „Scherwitz, Der jüdische SS-Offizier“, Köln 2004.

Kooperation mit der Carl-Schirren-Gesellschaft e.V.