Vortrag von Dr. Felix Bohr
Eintritt 6 €
Unweit des ostpreußischen Rastenburg, des heutigen Kętrzyn in Polen, befand sich ein zentraler Ort des Zweiten Weltkriegs: das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“. Dort verbrachte Adolf Hitler nach dem Angriff auf die Sowjetunion den Großteil seiner Zeit. Von hier aus wurden wesentliche Entscheidungen zur systematischen Ermordung der europäischen Juden getroffen. Am 20. Juli 1944 ereignete sich hier das Stauffenberg-Attentat, das der Diktator leicht verletzt überlebte.
Auf der Basis von Zeitzeugnissen und bislang unveröffentlichten Dokumenten rekonstruiert Felix Bohr den Alltag in der „Wolfsschanze“. Aus seinen dichten Beschreibungen ergibt sich eine präzise Analyse der obersten Ebene des NS-Regimes, die zwischen Teestunden und Waldspaziergängen das größte deutsche Menschheitsverbrechen plante.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 04131 759950 oder