Im Jahre 2016 wurde die Sammlung des einstigen "Museum Stadt Königsberg" aus Duisburg vom Ostpreußischen Landesmuseum übernommen. Ca. 3.000 Objekte, in über 50 Jahren zusammengetragen, viele davon mit unmittelbaren Bezug zu Immanuel Kant, wechselten nach Lüneburg.
Das Kantmuseum im Ostpreußische Landesmuseum besitzt seither die weltweit größte „Kant-Sammlung“. Es zeigt fast alle Originale, die man dem Philosophen direkt zuordnen kann: die einzig beiden erhaltenen Porträts aus Kants Lebenszeit (Johann Gottlieb Becker und Gottlieb Doebler, (Erst-) Ausgaben von fast allen Werken Kants, seinen Spazierstock, seine Uhr, seine Totenmaske, Büsten und sogar ein echtes Haarbüschel des Philosophen. Neben Eigenbeständen sind Leihgaben aus privater und öffentlicher Hand zu sehen.
Ein Höhepunkt ist das älteste Kant zuordbare Objekt: das "Kant-Glas", ein Champagnerglas, in das die Unterschriften von Kant und seinen Freunden eingraviert sind, die 1763 das Ende des 7jährigen Krieges feierten.
Neben diesen einmaligen auratischen Exponaten sind auch unzählige Erinnerungsstücke vorhanden, viele davon in der Ausstellung: Medaillen, Münzen, Briefmarken, Grafiekn und Porträts aus späteren Zeiten und vieles mehr.
