Polen, Zichenau, Juden vor einer Bekanntmachung (vom 18. Januar 1941) über den Abbruch von Gebäuden in Zichenau; PK 689 (Bundesarchiv, Bild 101I-133-0730-12 / Knobloch, Ludwig / CC-BY-SA 3.0)

Ostpreußen im besetzten Polen: "Der Regierungsbezirk Zichenau"

17.9.2019 – 14.30 bis 16.30 Uhr

Führung im Rahmen der Reihe „Museum erleben“ mit Dr. Joachim Mähnert, Museumsdirektor

3,00 € zzgl. Eintritt (inkl. Kaffee, Tee und Gebäck)

Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1.9.1939 begann der Zweite Weltkrieg. Nach der polnischen Kapitulation am 6. Oktober wurde das Land zwischen der Sowjetunion und dem nationalsozialistischen Deutschland aufgeteilt. Neben dem neuen „Warthegau“ sowie dem Gau „Danzig-Westpreußen“ wurde ein an Ostpreußen angrenzendes Gebiet südlich Masurens als ein neuer Regierungsbezirk der Provinz angegliedert. Dieses neue „Südostpreußen“ war für eine „Germanisierung“ vorgesehen. Dazu wurde die weitgehend polnische Bevölkerung zunächst enteignet; nach Kriegsende war ihre Vertreibung geplant. Die Juden im neuen Regierungsbezirk wurden in Ghettos gesperrt, dann deportiert und fast vollständig ermordet.

Museum erleben ist unsere Veranstaltungsreihe, die Sie einlädt, das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung auf besondere Weise zu entdecken. Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat, nachmittags ab 14.30 Uhr, können Sie an interessanten Ausstellungsrundgängen, Vorträgen, Filmen und weiteren besonderen Angeboten teilnehmen. Anschließend gibt es bei Kaffee und Gebäck ein gemütliches Beisammen und die Möglichkeit, sich über das Erlebte auszutauschen.

Eine vorherige Anmeldung unter +49 (0)4131 759 950 oder ist aufgrund der begrenzten Platzzahl erforderlich.

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