Eingang zum Ghetto von Vilnius © https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Ghetto_Vilnius?uselang=it#/media/File:9-_Vilnius-Maison_verte-DSC05333-_Entre_du_ghetto_de_Vilnius.JPG

„Die Nacht ist angebrochen“ - Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna

10.11.2021 – 18:30 Uhr

Vortrag und Lesung mit Prof. Dr. Joachim Tauber
2G-Regel

Eintritt: 5,00 €

Als Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen, begeisterungsfähig und voller Hoffnung, dem zugleich bewusst ist, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna.

Der Vortrag wird in Kooperation mit demNordost-Institut (IKGN e.V.) veranstaltet.

Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung die 2-G-Regeln gelten. Bitte legen Sie entsprechende Nachweise vor. Im Gegenzug entfallen die bisher geltenden Abstands- und Hygieneregeln, wie beispielsweise das Tragen einer Maske und das Abstandsgebot in den jeweiligen Veranstaltungsräumen.

Anmeldung unter Tel. 04131-759950 oder erforderlich.