Kantbau

Immanuel Kant und der Geist der Aufklärung (Arbeitstitel)

Immanuel Kant (zugeschr. Gottlieb Doebler, evtl. um 1795, Öl/Leinwand) © Ostpreußisches Landesmuseum / Leihgabe Stadt Duisburg

2024 – pünktlich zum 300. Geburtstag des Philosophen – soll die Ausstellung über Immanuel Kant und seine Heimatstadt Königsberg in Lüneburg eröffnen. Immanuel Kant, der wichtigste deutsche Aufklärer und berühmteste Ostpreuße, ist eine Zentralfigur der europäischen Moderne. Es wird die erste Dauerausstellung zu ihm in der Bundesrepublik sein.

Die Ausstellung erschließt den Philosophen Kant einem breiteren Publikum. Das Museum verfügt seit 2016 dank der Dauerleihgabe des ehemaligen Museums Stadt Königsberg (Duisburg) über eine größere Kant-Sammlung, die Kant als Person erlebbar macht. Im Fokus der Ausstellung steht aber vor allem das Denken Kants und seine Bedeutung für unsere heutige Welt. Inszenierungen und interaktive oder mediale Stationen schaffen einen direkten Zugang zu seiner Philosophie und animieren ganz nach dem Kantischen Motto zum „Selberdenken". Das Ostpreußische Landesmuseum wird so zum zentralen Erinnerungsort für Immanuel Kant in Deutschland. Seine Heimatstadt Königsberg, die er nie für länger verlassen hat, wird als anregendes, prägendes Umfeld ebenfalls gewürdigt werden.

Hierzu entsteht ein Erweiterungsbau („Kantbau“) direkt neben dem bestehenden Museumsgebäude des Ostpreußischen Landesmuseums mit rund 700 m² Nutzfläche. Die Leitung des Projekts liegt beim Direktor Dr. Joachim Mähnert, als Kurator tätig ist Dr. Tim Kunze. Finanziert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Land Niedersachsen.


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Visualisierung aus der Machbarkeitsstudie 2017:

Ansicht Ritterstraße © Sunder-Plassmann

Ansicht Innenhof © Gropp + Möller Architekten


Stand Mai 2021