Das OL zu Gast in ...
Bertha Schütz, Ansicht von Gilge, um 1910

Fischerhuder Malerinnen und Künstlerinnen aus Nidden

13. Januar 2019 bis 10. Juni 2019, Kunstverein Fischerhude in Buthmanns Hof e.V.

Das Fischerhuder Lexikon zählt nicht weniger als 16 Künstlerinnen, die hier in den letzten 100 Jahren lebten und ihre Werke schufen. Die meisten von Ihnen blieben unbekannt und standen im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Heute unvorstellbar: Frauen hatten um die Jahrhundertwende keinen Zugang zu staatlichen Kunstakademien. Sie suchten sich Lehrer in den Künstlerorten oder besuchten private Malschulen in der großen Städten. Viele von Ihnen haben zeitlebens keine Gelegenheit zu Ausstellungen bekommen. Und doch haben sie in Fischerhude gelebt, überlebt und großartige Werke hinterlassen.


Unsere Ausstellung soll an sie erinnern: Amelie Breling (1886–1966), Clara Rilke-Westhoff (1878–1954), Louise Modersohn (1883–1950), Bertha Schilling (1870–1953), Emma Eibler (1868–1958), Marie Fritsch (1877–1943), Else Pauls (1886–1980), Emy Roeder (1890–1971), Johanna Eißler (1901–1981), Olga (1896–1995) und Mietje Bontjes van Beek (1922–2012). Die Ausstellung zeigt Bilder der Sammlung des Kunstvereins und Leihgaben aus Kunsthallen und Privatbesitz.

Die Bilder der Malerinnen werden ausgewählten Bildern von Malerinnen der Künstlerkolonie Nidden aus dem Ostpreußischen Landesmuseum gegenübergestellt: Erika Eisenblätter-Laskowski (1908–2003), Gertrude Helmholz (1884–1967), Bertha Schütz (1868–?), Anna Natalie Sinnhuber (1864–?), Edith Wirth-Suckau(1891–1941) und Martha Worringer (1881–1965).

Zu Gast in:

Kunstverein Fischerhude in Buthmanns Hof e.V.
13.1.2019 – 10.6.2019

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